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Plasmascheibe

Experiment:
Betrachten Sie die Plasmascheibe, Sie sehen ein ständiges Bewegungsspiel elektrischer Entladungen. Berühren Sie die Scheibe und gleiten Sie mit dem Finger auf der Scheibe entlang. Keine Angst: Der Strom ist für den menschlichen Körper ungefährlich.

Erklärung:
Unter der Plasmascheibe ist ein Hohlraum, der mit Gas gefüllt ist. Hochfrequente Wechselspannung erzeugt darin ein so genanntes Plasma. Gas-Ionen, die sich durch die Umgebungsstrahlung gebildet haben, werden in dem elektrischen Feld beschleunigt. Sie entreißen anderen Atomen auf ihrem Weg Elektronen und bilden einen Entladungsschlauch, den man auch als stillen Blitz bezeichnen kann. Gleitet man mit dem Finger über die Glasscheibe, fließen Elektronen über unseren Körper ab. Der Plasmafaden folgt dem Finger, wird auch heller und verteilt sich an der Fingerspitze auf eine größere Fläche. Durch Gasentladung kann man Licht erzeugen, wie es in Leuchtstoffröhren und Neonreklamen bereits technisch genutzt wird.



Copyright:
Phänomenta Peenemünde, Rudolf Seifert

 

 

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