Das Herzalphabet

Mach dich fit für das Herzquiz der Kinder-Akademie Fulda!
Wenn du das Herzalphabet der Kinder-Akademie kennst, solltest du alle Fragen im Quiz richtig beantworten können. Viel Spass!

 

A: Arterie
So bezeichnet man die Ader, in der das Blut vom Herzen wegfließt, getrieben durch den Blutdruck. In den Körperarterien liegt der normale Ruheblutdruck – auch im Alter – nicht über 130/80 mmHg.


B: Blut
Das Blut transportiert Nähr- und Abfallstoffe, Zucker, Salze, Eiweiß und vor allem Sauerstoff. Es besteht aus roten und weißen Blutkörperchen, Blutplättchen und einer wässrigen Flüssigkeit – dem Blutplasma. Der Sauerstoff wird von den roten Blutkörperchen transportiert.


C: Kardio (Cardio) = griechisches Wort für „Herz“. Daraus leitet sich das Wort „Kardiologie“ (Herzkunde) bzw. „Kardiologe“ ab. Dies ist ein Arzt, der sich auf Herzerkrankungen spezialisiert hat.


D: Daumendick
...ist die größte Ader im Körper, die Aorta. Von dieser Hauptschlagader führen alle Arterien in den Körper.


E: EKG = Elektrokardiogramm
Mit Hilfe aufgeklebter Elektroden wird die elektrische Aktivität des Herzens gemessen und als Kurve dargestellt. Die Aufzeichnung der Kurve mit einem speziellen Gerät nennt man Elektrokardiogramm.


F: Faust
Das Herz ist etwa so groß wie die Faust der eigenen Arbeitshand.


G: Gefäß
In der Herzkunde (Kardiologie) ist damit keine Blumenvase und kein Topf gemeint. Blutgefäße sind Adern, durch die das Blut strömt.


H: Hypertonie
Als Hypertonie bezeichnet man zu hohen Blutdruck.
Der Blutdruck wird in zwei Werten gemessen. Mit dem ersten Wert mißt man den stärksten Druck, den das Herz aufbringen muß, um das Blut durch die Adern zu pressen. Der zweite Wert gibt den schwächsten Druck an. Gemessen wird dies meistens in Millimetern auf einer Quecksilbersäule (Quecksilber=Hg).
Hypertonie ist jeder Blutdruck von 140/90 mmHg oder höher auch im Alter. Blutdruckwerte von 110-130/70-80 mmHg sind normale, für manche Menschen auch 100/70. Ein zu niedriger Blutdruck (=Hypotonie) liegt etwa bei 90/60-70mmHg. Hypertonie ist sehr häufig und muß behandelt werden.


I / J: Infarkt
Diese weltweit häufigste Erkrankung des Herzens entsteht durch Ablagerungen und schließlich Verstopfungen der Herzkranzgefäße. Herzinfarkte enden häufig tödlich, da der Herzmuskel nicht mehr mit Sauerstoff versorgt wird. Die Ablagerungen entstehen unter anderem durch fettes Essen, Zucker, hohen Blutdruck und Rauchen. Auch in anderen Organen können Ablagerungen zu Infarkten führen, zum Beispiel Hirninfarkt (Schlaganfall).


K: Kreislauf
Das Blut fließt in zwei verbundenen Kreisen durch den Körper. Das sauerstoffarme (verbrauchte) Blut gelangt von der rechten Herzhälfte in die Lungenflügel und von dort aus zurück als sauerstoffangereichertes Blut zum Herzen, in die linke Herzhälfte. Dies ist der Lungenkreislauf.
Das sauerstoffreiche Blut fließt von der linken Herzhälfte in den gesamten Körper und dann als verbrauchtes Blut wieder zurück in die rechte Herzhälfte. Dies ist der Körperkreislauf.


L: Loch im Herzen
Beim Baby im Mutterleib (Embryo) ist der Lungenkreislauf noch nicht aktiv. Das Blut fließt im Herzen also direkt durch ein Loch in der Scheidewand der Vorhöfe von der rechten in die linke Herzhälfte. Schließt sich dieses Loch nach der Geburt nicht, spricht man von einem „Loch im Herzen“.


M: Muskel
Das Herz ist ein Muskel mit verschiedenen Kammern, also Hohlräumen, deshalb wird dieser Muskel auch Hohlmuskel genannt. Zieht sich der Muskel der Hauptkammern zusammen, so wird das Blut in die Lungenflügel und in den Körper gepresst. Gleichzeitig füllen sich die Vorkammern wieder neu mit Blut. Pro Schlag werden etwa 70 ml Blut gepumpt.


N: Narkose
Vor der Operation gibt der Arzt eine Narkose, um den Patienten in einen künstlichen Schlaf zu versetzen und damit der Patient keine Schmerzen verspürt. Der amerikanische Zahnarzt William Th. G. Morton führte 1846 als erster die Narkose öffentlich vor.


O: Ohnmacht
Ein Sauerstoffmangel im Gehirn kann zu einer Ohnmacht führen, d.h. man wird bewußtlos und ist nicht mehr ansprechbar.


P: Puls
Die Adern in unserem Körper sind elastisch. Das Blut wird in Wellen durch die Adern gepumpt. Die Adern dehnen sich aus, wenn das Blut durchfließt und ziehen sich anschliessend wieder zusammen. Diese Druckwelle wird Puls genannt. Man spürt sie sehr gut am Handgelenk. Bei einem 10-jährigen Kind schlägt das Herz etwa 80 – 100 mal pro Minute, bei einem Erwachsenen etwa 60 – 80 mal.


Q: Qualle
Hat dieses Tier ein Herz?
Nein, nicht in dem Sinne wie bei Säugetieren. Aber natürlich findet ein fortlaufender Stoffwechsel/Stoffaustausch statt


R: Röntgen
Wilhelm Conrad Röntgen aus Remscheid entdeckte 1885 Strahlen, die durch den Körper dringen. Auf einem Film kann man Knochen und Organe des Körpers – so auch das Herz – sichtbar machen. 1901 erhielt Röntgen für diese Entdeckung den Nobelpreis.


S: Stethoskop
Ein Hilfsmittel, mit dem der Arzt das Herz abhören kann. Ursprünglich war dies ein Höhrrohr aus Holz, welches Hebammen heute noch benutzen. Der Arzt benutzt eine Metallglocke mit einer Schlauchverlängerung.


T: Taschenklappe
Wenn das Herz sich zusammenzieht, sorgen vier Herzklappen (zwei Segel- und zwei Taschenklappen) dafür, dass das Blut nicht zurückfließen kann. Die Taschenklappen befinden sich am Beginn der Lungenschlagader und der Hauptschlagader. Die Segelklappen trennen im rechten und linken Herzmuskel den Vorhof von der Hauptkammer.


U: Ultraschall
Schall wird in Wellen weitergetragen. Der Ton des Ultraschalls ist so hoch, dass er für den Menschen nicht mehr höhrbar ist. Die schmerzlosen Schallwellen werden in der Medizin genutzt. Die Organe und Gewebe im Körper reflektieren (=zurückwerfen) die Schallwellen unterschiedlich. Dies wird auf einem Bildschirm sichtbar gemacht und so kann der Arzt Veränderungen an den Organen feststellen.


V: Vene
So bezeichnet man die Ader, in der das Blut zum Herzen fließt.

W: www.herzstiftung.de
Die Deutsche Herzstiftung e.V. in Frankfurt am Main informiert rund ums Herz und Herzerkrankungen. X: Ein Xylophon hat kein Herz. Das Instrument kann einigen aber sehr am Herzen liegen.

Y: Yoga
Mit dieser Meditationsform läßt sich der Körper insgesamt entspannen. Bei sehr viel Übung kann die Häufigkeit der Herzschläge verringert werden.


Z: Zirkulation:
Ist ein anderes Wort für Kreislauf (siehe dort).

Copyright: Kinder-Akademie Fulda, Barbara Meyer, Tania Berbalk

 

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