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| Mag. Monika Fischer |
Dr. Peter Habison |
Wir haben das Gespräch mit dem Direktor des Planetariums
und der Sternwarten in Wien, Herrn Dr. Peter Habison und
seiner Assistentin Frau Mag. Monika Fischer geführt.
Magnetator.de:
Sehr geehrter Herr Dr. Habison, wir haben ja verschiedene
Rubriken zu den Themen Kosmos, Sterne, Planeten, Raumfahrt
und Planetarium im Wissen auf M-Coach.de eingerichtet.
Nun interessiert uns, wie ein normaler Arbeitstag in Ihrem
Planetarium aussieht.
Dr. Peter Habison
Die Arbeit in einem Planetarium ist sehr vielfältig
und von Tag zu Tag unterschiedlich, daher ist es schwer,
einen normalen Arbeitstag zu schildern - ich
möchte es aber dennoch versuchen:
Unser Arbeitstag im Planetarium beginnt zwischen 8 und
9 Uhr und endet zwischen 17 und 19 Uhr, je nachdem welche
Arbeit gerade zu erledigen ist. An einem normalen Arbeitstag
teilen sich ca. 10 Mitarbeiter die Aufgaben im Planetarium:
Es beginnt bei der Arbeit im Sekretariat, wo z.B. Anmeldungen
für Schulen und private Besucher erledigt werden müssen,
Firmen koordiniert oder Bestellungen aufgegeben werden.
Oft kommen astronomische Anfragen hinzu, welche beantwortet
werden. Während des Tages sind unser technischer Leiter
und drei bis vier weitere Mitarbeiter damit beschäftigt,
die Technik zu überwachen, bei Problemen einzuschreiten
sowie Wartung, Service und Reinigung des gesamten Hauses
zu gewährleisten. Gleichzeitig arbeitet ein weiterer
Mitarbeiter an der Gestaltung für die geplante neue
Show. Die vielen Computer im Planetarium benötigen
darüber hinaus einen eigenen Systemadministrator, welcher
die Netzwerktechnik und die einzelnen Rechner im Griff
behält. Zur gleichen Zeit findet vielleicht ein Meeting
zum Thema Öffentlichkeitsarbeit und Programmgestaltung
statt eine Aufgabe, die von Monika Fischer wahrgenommen
wird. Ein Team von jeweils drei Mitarbeitern betreut den
regulären Showbetrieb von etwa 9 Uhr Vormittags bis
20 Uhr Abends. Bei Sonderveranstaltungen und speziellen
Shows oder einer Premiere gibt es besondere Aufgaben und
dann wird es hier oft auch später; lange Abende bis
24 Uhr oder länger sind durchaus möglich.
Als Direktor des Planetariums ist man schließlich
für das Konzept und den gesamten Betrieb des Hauses
verantwortlich dies bedeutet, dass täglich organisatorische,
personelle sowie inhaltliche Probleme und Fragen zu lösen
sind eine nicht ausschließlich astronomische
Aufgabe, wie man sieht. Aber die Astronomie ist natürlich
der Mittelpunkt, um die sich alles dreht, und die in den
Shows und Veranstaltungen vermittelt wird.
Magnetator.de:
Das hört ja wirklich interessant an. Welche Reaktionen
erhalten Sie ganz besonders von Kindern, die eine oder mehrere
Ihrer Shows gesehen haben?
Dr. Peter Habison:
Die meisten Kinder sind sehr aufmerksam und merken sich
die vermittelten Inhalte bis ins Detail. Bei den Kleinsten
(4-8 Jahre) löst der funkelnde Sternenhimmel mit der
Milchstraße immer besonders großes Erstaunen
aus; aber auch die Älteren sind davon fasziniert, was
das Planetarium und die vielen Projektoren so alles können.
Wir hatten sogar schon den Fall, dass Kinder das Planetarium
gar nicht mehr verlassen wollten und nur mit Tricks aus
dem Saal gelockt werden konnten.
Magnetator.de:
Das Planetarium Wien arbeitet mit der Kuffner und
Urania Sternwarte zusammen.
Wie genau äußert sich diese Zusammenarbeit? Und
welche Vorteile können Kinder daraus ziehen? Gibt es
gemeinsame Kinderprojekte?
Dr. Peter Habison:
Planetarium, Kuffner- und Urania Sternwarte sind die astronomischen
Einrichtungen der Stadt Wien und werden durch ein koordiniertes
Team unter einer Direktion geleitet. Die astronomischen
Schwerpunkte sind auf die einzelnen Institute verteilt.
Programme, Öffnungszeiten sowie Inhalte werden aufeinander
abgestimmt und Projekte gemeinsam abgewickelt. So gibt es
z.B. beim Wiener Ferienspiel einer Freizeitaktion
für Kinder im Sommer ein gut koordiniertes Programm
mit interessanten Preisen, wenn man sowohl an der Kuffner-Sternwarte
als auch im Planetarium mit dabei war.
Magnetator.de:
Es gibt viele Kinder, die sich für die Astronomie interessieren,
ja vielleicht sogar mal Astronom werden wollen. Was bedeutet
Astronomie?
Dr. Peter Habison:
Astronomie bedeutet in der wörtlichen Übersetzung
Gesetz von den Sternen, also die wissenschaftliche
Beschäftigung mit den Sternen, den Planeten und dem
Universum als Ganzem. Im Gegensatz zur Astrologie, der Sterndeutung,
ist die Astronomie eine auf den mathematischen Naturwissenschaften
(Physik, Chemie, etc.) basierende Wissenschaft. Sie ist
die älteste uns bekannte Wissenschaft, gleichzeitig
aber auch eine der modernsten. Sie beschäftigt sich
mit den größten Entfernungen, höchsten und
tiefsten Temperaturen, größten Massen und stärksten
Energien, die wir kennen wahrlich eine Wissenschaft
der Extreme.
Magnetator.de:
Welche Berufsbilder/Wissenschaftler beschäftigen sich
denn noch mit den Sternen?
Dr. Peter Habison:
Da gibt es so einige, denn Astronomie kann man von vielen
Seiten her betreiben. Das klassische Bild ist wohl der Astronom
oder Astrophysiker, welcher hinter dem Fernrohr und Computer
sitzt und komplizierte Berechnungen macht, vielleicht ein
Planetarium leitet oder an einer Sternwarte seiner Arbeit
nachgeht. Aber auch Informatiker, Mathematiker, Chemiker,
Ingenieure und Architekten werden in der Astronomie benötigt,
um Observatorien, Teleskope oder Satelliten zu bauen. Sogar
Historiker beschäftigen sich mit der Astronomie. Um
auch alles zu dokumentieren und für die Zukunft zu
sichern, werden die Ergebnisse aufgeschrieben und publiziert
(veröffentlicht). Dies spielt sich vorwiegend auf Englisch
ab und daher ist ein beruflicher Erfolg in der Astronomie
ohne gute Kenntnisse der englischen Sprache fast unmöglich.
Magnetator.de:
Wie wird man Astronom?
Dr. Peter Habison:
Um Astronom zu werden sollte man am besten eine technische
oder naturwissenschaftliche Ausbildung an einer Universität
anstreben. Physik als Hauptstudium bietet sich idealer Weise
an. Dort wo an der Universität Astronomie als eigenes
Studium angeboten wird, ist dies natürlich der direkteste
Weg zum Beruf. Das Studium dauert ca. 5-8 Jahre und bezieht
meistens Auslandsaufenthalte und interessante Reisen mit
ein. Nach Abschluss des Studiums folgen oft befristete Verträge.
Eine feste Anstellung hängt dann von vielen Faktoren
ab. Um Erfolg zu haben, sollte man daher konsequent sein
Ziel verfolgen und nicht aufgeben.
Magnetator.de:
Wir bekommen immer wieder Anfragen, wie man einen bestimmten
Beruf erlernen kann, oder was man studieren muss. Damit
Kinder bzw. Schüler in einen Beruf hineinschnuppern
können, haben wir von Magnetator.de die Rubrik Bock
auf Job ins Leben gerufen.
Können Schüler im Planetarium oder bei den Sternwarten
ein Praktikum absolvieren oder vielleicht sogar einen Ferienjob
bekommen? Wenn ja, können Sie uns einen Ansprechpartner
nennen?
Dr. Peter Habison:
Eine Aufgabe des Planetariums und der Sternwarten ist auch
die Förderung der Jugend im Bereich von Astronomie
und Weltraumwissenschaften. Daher sind Praktika im Planetarium
oder an den Sternwarten grundsätzlich möglich,
ab ca. 18 Jahren besteht zusätzlich noch die Möglichkeit
eines Ferien-Jobs. Für beide Varianten sollten man
sich etwa ein halbes Jahr im Voraus beim Planetarium oder
den Sternwarten bewerben. Nach einem persönlichen Gesprächstermin
wird dann über die Durchführung das Praktikums
entschieden.
Bei ernsthaftem Interesse, einfach einen Brief mit Kontaktadresse
an das Planetarium oder die Sternwarten schicken.
Adresse:
Zeiss Planetarium der Stadt Wien
Mag. Monika Fischer
Oswald Thomas Platz 1
A - 1020 Wien
Österreich
Web: www.planetarium-wien.at
/ www.kuffner.ac.at
Magnetator.de:
Auf welche Weise können Kinder noch mehr über
den Weltraum erfahren?
Dr. Peter Habison:
Das beste ist einfach auf die Sternwarten oder ins Planetarium
zu kommen und sich bei Führungen und Shows Neues zeigen
zu lassen. Aber auch das Internet mit unzähligen Seiten
über astronomische Inhalte ist eine gute Möglichkeit.
Dazu gibts auf unserer Homepage jede Menge interessante
Links. Im Shop der Kuffner-Sternwarte gibts weitere
interessante Bücher und Materialien.
Magnetator.de:
Was bedeutet der Titel Dr.? (Wenn man diesen
Titel hört, denkt man zuerst an einen Arzt.)
Dr. Peter Habison:
Doktor (Dr.) ist ein akademischer Grad, welcher
an der Universität erworben werden kann es gibt
unterschiedliche Arten von Doktor-Titeln (Dr. phil., Dr.
tech., Dr. med.). Das Doktorat stellt den krönenden
Abschluss eines Studiums dar, wie auch der Magister oder
Diplom-Ingenieur. Je nach Universität und Studium gibt
es unterschiedliche Titel, das Doktorat (Dr.) ist der höchste
an der Universität zu erwerbende akademische Grad und
ist weltweit bekannt und in Verwendung.
Magnetator.de:
Wie nennt sich Ihr Beruf und wie sind Sie dazu gekommen?
Dr. Peter Habison:
Es gibt keine eigentliche übergreifende Berufsbezeichnung
für meine Tätigkeit. Als Leiter der astronomischen
Einrichtungen der Stadt Wien/Verband Wiener Volksbildung
bin ich für den gesamten Betrieb von Planetarium, Kuffner-
und Urania Sternwarte zuständig. Nach Abschluss meines
Physik Studiums übernahm ich 1995 die Leitung der Kuffner-Sternwarte,
nachdem ich über 10 Jahre an der Sternwarte freiwillig
mitgearbeitet und 1993 das Konzept für die Neuinbetriebnahme
der Sternwarte vorgelegt hatte. Im Jahr 2000 übertrugen
mir der Verband Wiener Volksbildung und die Stadt Wien zusätzlich
die Leitung des Wiener Planetariums und der Urania-Sternwarte.
Magnetator.de:
Ein wirklich interessanter und nicht alltäglicher Werdegang!
Sie haben wirklich jeden Tag erst die Arbeit auf der Sternwarte
erledigt, bevor Sie zur Universität gefahren sind?
Das ist ja unglaublich!
Was hat Sie dazu getrieben, sich so stark dafür einzusetzen?
Und hatten Sie nicht befürchtet, dass Ihr Vater dahinter
kommen würde, dass Sie mehr oder weniger heimlich doch
Astronomie studierten?
Dr. Peter Habison:
Zur Zeit meines Studiums wurde die Kuffner-Sternwarte gerade
vollständig renoviert und so war es immer wieder notwendig,
zu diversen Besprechungen auf die Sternwarte (Baustelle)
zu fahren - aber natürlich nicht täglich. Während
der Umbauarbeiten war die Sternwarte nicht attraktiv und
so hatten sich nur wenige Astronomen um die Sternwarte gekümmert.
Die kostenlose Mithilfe bei der Koordination der Bauarbeiten
hat mir dabei gute Kontakte zur Stadt Wien geschaffen
ein unkonventioneller Weg, der mir aber neben meinem Studium
(Physik, Astronomie) interessante neue Aspekte und Wege
eröffnete.
Die Kuffner-Sternwarte ist ein besonderes Juwel und meine
Liebe zur Astronomie und der Sternwarte ließ so einige
Entbehrungen leicht fallen. Zu Beginn war mein Vater nicht
über mein Astronomiestudium informiert - er bevorzugte
Physik, denn die Aussichten auf einen Job in der Astronomie
in Wien erschienen aussichtslos. Heute hat sich die Situation
natürlich verändert und er liebt die Astronomie
fast so sehr wie ich.
Magnetator.de:
Dann ist es Ihrer Begeisterung und Ihrem Einsatz zu verdanken,
dass man sich heute über die Themen Kosmos, Sterne,
Planeten und Raumfahrt durch zwei Sternwarten und ein Planetarium
in Wien informieren kann?
Dr. Peter Habison:
Dies stimmt nur bedingt. Die beiden Sternwarten gab es natürlich
schon und auch das Planetarium war ja in Betrieb. Wir sind
heute so gewachsen, weil wir auf den Schultern von Riesen
stehen. Mein Anliegen war und ist es, eine professionelle
Basis für öffentliche Astronomie in Wien zu schaffen,
welche international einen hohen Stellenwert einnimmt und
allen Menschen in dieser Stadt und darüber hinaus bestmöglich
dient. Ein gutes Stück des Weges haben wir mit den
Verantwortlichen schon gemeinsam zurück gelegt, ein
größeres liegt jedoch noch vor uns.
Magnetator.de:
Ihre Shows im Planetarium finden wir wirklich spitze
und auch die Kinder, die während der Shows neben uns
saßen, kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Was finden Sie am Kosmos besonders spannend?
Dr. Peter Habison:
Astronomie ist Spannung pur!! Sie ist die Erforschung der
Unendlichkeit, eine Wissenschaft der Extreme, die gleichzeitig
ein untrennbarer Bestandteil unserer Kultur und deutlicher
Ausdruck unserer Neugier nach dem Verständnis der Umwelt
ist. Sie ist aber auch eine High-Tech-Wissenschaft und erfordert
daher die ausgeklügeltsten Instrumente und Methoden,
die sich Menschen je ausgedacht haben. Zudem erlaubt die
Astronomie mit dem einfachen Blick an den Himmel, mit kleinen
oder großen Fernrohren, Bilder von unglaublicher Schönheit
zu vermitteln. Wer möchte bei diesen himmlischen
Aussichten nicht dabei sein?
Magnetator.de:
Sehr geehrter Herr Dr. Habison, wir danken Ihnen für
das Gespräch. Wir freuen uns, dass man sich mit Ihrer
und der Mithilfe von Frau Mag. Monika Fischer auf unseren
Webseiten www.magnetator.de und www.m-coach.de wirklich
ausführlich über die spannenden Themen Kosmos,
Sterne, Planeten und Raumfahrt informieren kann.
Wir würden gerne noch einige Fragen an Frau Fischer
richten, weil es noch viele weitere Dinge gibt, die uns
interessieren.
Mag. Monika Fischer:
Sehr gerne, dann schießen Sie mal los.
Magnetator.de:
Zuerst die Frage, wofür steht eigentlich der Titel
Mag.?
Mag. Fischer:
Mag. steht für Magister und ist ein Titel, den man
mit Abschluss eines Studiums in Österreich erwerben
kann. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, noch eine
Doktorarbeit zu schreiben, wonach man den Titel Dr.
tragen darf , so wie Herr Habison. Ehrlich gesagt, war mir
das aber zu anstrengend, ich wollte lieber gleich arbeiten
gehen.
Magnetator.de:
Welches Studium haben Sie abgeschlossen, auch Astronomie?
Mag. Fischer:
Nein, ich habe Rechtswissenschaften studiert und überlegt,
Richterin zu werden. Dann ist aber doch alles ganz anders
gekommen, weil mich die Arbeit am Gericht nach einem Jahr
gelangweilt hat.
Magnetator.de:
Und wie hat es Sie dann ins Planetarium verschlagen?
Mag. Fischer:
Ich habe schon immer neben meinen verschiedenen Jobs Führungen
an der Kuffner Sternwarte in Wien gehalten, denn die Sterne
sind mein liebstes Hobby! Vor einem Jahr war ich dann wieder
einmal auf Jobsuche und gerade zu der Zeit wurde auch eine
Position im Planetarium frei. Das war echt ein Riesenglück
für mich! Ich konnte nach 7 Jahren Führungen an
der Sternwarte Hobby und Beruf endlich verbinden
davon können die meisten nur träumen.
Magnetator.de:
Da sieht man mal wieder, dass es sich lohnt, einer Sache
treu zu bleiben, sich für seine Interessen einzusetzen
und bei Rückschlägen nicht aufzugeben. Daraus
könnte man ganz besonders für Kinder und Jugendliche
ableiten, dass man sich für seine Interessen wirklich
begeistern und einsetzen sollte, zumindest in Ihrem Fall
hat dieses Engagement zu Ihrem Traumberuf geführt.
Welche Aufgaben haben Sie im Planetarium genau?
Mag. Fischer:
Als Assistentin des Direktors, also von Herrn Habison, bin
ich vor allem für Marketing und PR (das ist englisch,
heißt Public Relations und bedeutet auf Deutsch: Öffentlichkeitsarbeit)
zuständig. Das bedeutet, ich kümmere mich um die
Werbung für das Planetarium und informiere Zeitungen
und Journalisten. Außerdem organisiere ich Kooperationen,
wie z.B. die mit M-Coach und Magnetator. Die Texte im Wissen
und Quiz zum Thema Sterne und Weltraum stammen ja von mir.
(Magnetator.de: Wofür wir Ihnen wirklich sehr dankbar
sind, weil wir wissen, wie viel Arbeit dahinter steckt.)
Auch die Homepage des Planetariums fällt in meine Zuständigkeit,
d.h. ich halte sie immer auf dem neuesten Stand, stelle
neue Fotos oder Infos online.
Magnetator.de:
Das klingt sehr spannend. Was macht Ihnen im Planetarium
eigentlich am meisten Spaß?
Mag. Fischer:
Das Wichtigste für mich ist, meine eigene Begeisterung
für die Sterne und den Weltraum mit anderen zu teilen
und das Interesse der Menschen für diese Bereiche zu
wecken. Nichts macht mir mehr Spaß als von extrasolaren
Planeten oder Weltraummissionen zu berichten und dabei die
erstaunten Gesichter der Leute zu beobachten. Wenn dann
am Schluss ein Journalist, mit dem ich gesprochen habe,
sagt, dass er nun unbedingt ins Planetarium kommen muss,
um unsere Shows mal selber zu sehen, dann habe ich mein
Ziel erreicht.
Magnetator.de:
Sehr geehrte Frau Fischer, sehr geehrter Herr Habison, wir
danken Ihnen sehr, dass Sie sich die Zeit für das Gespräch
und die Erstellung der zahlreichen Inhalte auf unseren Webseiten
genommen haben. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg
mit den Sternwarten und dem im November 2002 wieder eröffneten
Planetarium, damit viele Menschen sich von Ihrer Begeisterung
für den Kosmos und den Wundern der Natur anstecken
lassen können.